Brunnenbauer*in

Ein abwechslungsreicher Beruf im Bereich der Wassergewinnung, bei dem Du mit modernen Bohrmaschinen arbeitest.

Brunnebohrung hinter Schild für Wasserschutzgebiet

Foto: Brunnenbau Lehr, Helmut & Lehr, Michael GbR

Was macht ein*e Brunnenbauer*in?

Die Zeiten, in denen sich Brunnenbauer mit Spitzhacke und Schaufel auf der Suche nach Wasser in die Erde gruben, sind längst vorbei: Der heutige Brunnenbauer ist ein bestens ausgebildeter Spezialist, der mit der Bedienung leistungsstarker Bohrgeräte ebenso vertraut ist wie mit der geologischen Bestimmung des Untergrundes.

 

Trotz aller Veränderungen hat sich das Hauptaufgabenfeld des/der Brunnebauer*in im Verlauf der Jahre nur gering verändert: Auch heute noch steht die Erschließung von Trink- und Brauchwasserbrunnen im Mittelpunkt dieses spannenden und abwechslungsreichen Berufes. Die Ausbildung zum/r Brunnenbauer*in dauert drei Jahre.

Welche Voraussetzungen braucht man, um Brunnenbauer*in zu werden?

Voraussetzung für die Ausbildung ist zumeist ein Hauptschulabschluss, einige Industriebetriebe wählen hingegen häufig Bewerber mit einem mittleren Bildungsabschluss (Realschulabschluss, mittlere Reife) aus.

Was verdient ein*e Brunnenbauer*in?

Während der Ausbildung verdienst Du im Durchschnitt:

 

1. Ausbildungsjahr: € 765 bis € 850
2. Ausbildungsjahr: € 970 bis € 1.200
3. Ausbildungsjahr: € 1.190 bis € 1.475

 

Quelle: BERUFENET (http://arbeitsagentur.de) — Stand: 02.01.2020

 

Laut Gehalt.de verdient ein*e Brunnenbauer*in im Durchschnitt zwischen 2.472 € und 3.438 € pro Monat.