Kanalbauer*in

Unter Häusern, Straßen, Plätzen und Grünanlagen liegt ein weit verzweigtes Labyrinth aus Rohren, Kanälen und Schächten: die Kanalisation. Kanalbauer*innen errichten Schächte und Gräben, legen diese trocken und sichern sie ab. Danach bauen sie Rohre nach unterschiedlichen Verlegungsarten ein.

Mann untersucht große Pipeline

Foto: istockphoto.com/tolgart

Was macht ein*e Kanalbauer*in?

Systeme vom kleinen Hausanschluss bis zum großen Abwassersammler sorgen dafür, dass das täglich verbrauchte Wasser fachgerecht abgeleitet wird. Ist die Kanalisation einmal fertiggestellt, muss sie regelmäßig gewartet und saniert werden.

Als Kanalbauer verlegst und sanierst Du die Kanäle. Dafür vermisst Du Arbeitsstrecken und planst den Materialverbrauch. Du kümmerst Dich um die Bereitstellung der notwendigen Maschinen, mit denen Du anschließend die Schächte ausgräbst. Rohrleitungen verlegst Du mit leichtem Gefälle, sodass das Wasser abfließen kann. Für diese Arbeit erlernst Du auch, Abwassermengen zu berechnen und Schadstoffe zu erkennen.

Welche Voraussetzungen braucht man, um Kanalbauer*in zu werden?

Voraussetzung für die 3-jährige Ausbildung ist der Hauptschulabschluss.

Du bist für den Beruf des Kanalbauers geeignet, wenn Du

  • in einer guten körperlichen Verfassung und belastbar bist,
  • ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen
  • sowie technisches und handwerkliches Verständnis hast.

Was verdient ein*e Kanalbauer*in?

Während der Ausbildung verdienst Du im Durchschnitt:

1. Ausbildungsjahr: € 765 bis € 850
2. Ausbildungsjahr: € 970 bis € 1.200
3. Ausbildungsjahr: € 1.190 bis € 1.475

Quelle: BERUFENET (http://arbeitsagentur.de) — Stand: 02.01.2020

Laut Gehalt.de verdient ein*e Kanalbauer*in im Durchschnitt zwischen 2.607 € und 3.484 € pro Monat.