Rohrleitungsbauer*in

Als Rohrleitungsbauer beschäftigst Du Dich mit den Lebensadern unserer Gesellschaft, in denen Erdgas, Wasser, Fernwärme, Strom oder Daten transportiert werden.

blaue Rohrleitungen in Baugrube

Foto: istockphoto.com/rdonar

Was macht ein*e Rohrleitungsbauer*in?

Rohrleitungsbauer*innen sind für den Bau, die Reparatur und Wartung von Rohrleitungen zuständig. Deine Aufgaben sind u. a.:

 

  • Pläne lesen und zeichnen,
  • unterschiedliche Werkstoffe bearbeiten,
  • Montieren von Rohrleitungen,
  • Herstellen von Anschlüssen,
  • Prüfen, Warten, Inspizieren, Dokumentieren.

Die Berufsausbildung dauert drei Jahre.

Welche Voraussetzungen braucht man, um Rohrleitungsbauer*in zu werden?

Rechtlich ist kein bestimmter Schulabschluss vorgesehen. Die meisten Betriebe stellen überwiegend Auszubildende mit Hauptschulabschluss ein.

 

  • Beobachtungsgenauigkeit (z. B. Erkennen von Korrosionsschäden an Rohrleitungen)
  • Handgeschick (z. B. Zusammenbauen und Montieren von Rohrleitungsteilen)
  • Auge-Hand-Koordination (z. B. Anbringen von Schweißnähten an Rohrleitungen)
  • Körperbeherrschung (z. B. Arbeiten in engen Schächten)
  • Handwerkliches Geschick (z. B. Durchführen von Rohrsanierungs-, Wartungs- und Reparaturmaßnahmen)

Was verdient ein*e Rohrleitungsbauer*in?

Während der Ausbildung verdienst Du im Durchschnitt:

Beispiel Baugewerbe neue Bundesländer – ohne Berlin (monatlich brutto):

  • 1. Ausbildungsjahr: € 765
  • 2. Ausbildungsjahr: € 970
  • 3. Ausbildungsjahr: € 1.190

Beispiel Baugewerbe alte Bundesländer – ohne Berlin (monatlich brutto):

  • 1. Ausbildungsjahr: € 850
  • 2. Ausbildungsjahr: € 1.200
  • 3. Ausbildungsjahr: € 1.475

Beispiel Baugewerbe Berlin (monatlich brutto):

  • 1. Ausbildungsjahr: € 798
  • 2. Ausbildungsjahr: € 1.072
  • 3. Ausbildungsjahr: € 1.316

Quelle: BERUFENET (http://arbeitsagentur.de) — Stand: 02.01.2020

Laut Gehalt.de verdient ein Rohrleitungsbauer im Durchschnitt zwischen 2.929 € und 6.291 € pro Monat.