Für Umweltschutz und Gesellschaft: Mit Begeisterung als Fachkraft für Abwassertechnik im Einsatz

Viviane und Jennifer sorgen beim Aggerverband für den reibungslosen Ablauf unseres Abwasserkreislaufs und erleben dabei jeden Tag etwas Neues. Ein spannender Job mit viel Abwechslung – und Zukunftsperspektive!

Foto: Aggerverband

Wir heißen Viviane Pätz und Jennifer Adler und sind 26 bzw. 20 Jahre alt. Wir beide arbeiten im Bereich der Abwassertechnik beim Aggerverband, einem öffentlichen Wasserverband mit Sitz in Gummersbach. Während ich, Jennifer, mich derzeit noch in der Ausbildung befinde, arbeitet Viviane schon seit einigen Jahren als gelernte Fachkraft für Abwassertechnik. Uns beide verbindet, dass wir uns für diesen Berufsweg aufgrund seiner abwechslungsreichen Tätigkeitsfelder, seiner ökologischen Bedeutung sowie der Verantwortung für die Versorgung der Allgemeinheit entschieden haben.

Wesentliche Inhalte der dreijährigen Ausbildung sind Elektrotechnik, Metallverarbeitung, Schlosserei sowie Analyse- und Umwelttechnik. Durch eine sehr praxisbezogene Lehre werden die theoretischen Inhalte dabei gefestigt. Zur täglichen Routine des Auszubildenen gehören Kontrollgänge, Datenerfassung, analytische Überprüfung, Reparaturen und Reinigungsarbeiten. Darüber hinaus wird einem aber auch stets die Möglichkeit geboten, in die unterschiedlichen Berufe des Verbands reinzuschnuppern und so den eigenen Horizont zu erweitern.

Der Beruf der Abwassertechnikerin verbindet handwerkliche Tätigkeiten mit technischen und analytischen Aufgaben.

Später verteilt sich der Arbeitsalltag dann auf verschiedene Aufgabenbereiche. Es ist also eine vielfältige Tätigkeit, die sowohl handwerkliche, laborbezogene als auch technische Aufgaben stellt. Die Anlagen müssen kontinuierlich überwacht und Betriebsabläufe gesteuert werden. Abwasserproben sind zu entnehmen, zu analysieren und zu dokumentieren. Außerdem fallen natürlich auch hier wieder Wartungs-, Instandhaltungs- und Reinigungsarbeiten an. Für seinen Einsatz wird man dafür aber schon in der Ausbildung mit positivem Feedback belohnt. Wenn man beispielsweise zum ersten Mal selbständig Kontrollanalysen durchführt und die korrekten Ergebnisse produziert, ist das ein richtiges Erfolgserlebnis.

Ein typisches Problem, das einem im Abwasserwerk begegnet, ist die Verstopfung unserer Anlagen – wie z. B. der Pumpen – durch Unrat. Deshalb appellieren wir immer wieder an den Verbraucher, seine Abfälle auf keinen Fall durch den Abfluss zu entsorgen. Ein weiteres Problem stellen Medikamentenrückstände im Wasser dar, die nicht immer zu 100 Prozent entfernt werden können. Zur Bewältigung dieser und anderer Herausforderungen verwenden wir – je nach Fachbereich – verschiedene Arbeitsgeräte. Dazu gehören z. B. Schöpfkellen und Pipetten für die Wasseranalyse, Spannungsprüfer im elektrotechnischen Bereich oder Hochdruckreiniger zur Säuberung.

Wir haben uns für den Beruf entschieden, weil er ökologische Bedeutung hat und sehr abwechslungsreich ist.

Alles in allem können wir jedem, der sich für technische Berufe interessiert und zugleich etwas zum Umweltschutz beitragen möchte, die Ausbildung zur Fachkraft im Bereich Abwasser absolut empfehlen. Die Arbeit wird gut bezahlt und bietet flexible Arbeitszeiten, gute Zukunftschancen und vielversprechende Möglichkeiten zur Weiterbildung.  Auch nach einigen Jahren im Beruf können wir bestätigen, dass der Job immer noch abwechslungsreich ist und jeden Tag aufs neue Spaß macht!

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