Ein Herz für Leitungswasser: Aktiv für Trinkwasser in Berlin-Moabit

Lea setzt sich im Verein a tip:tap aktiv dafür ein, dass mehr Menschen Leitungswasser trinken. Dafür geht sie nicht nur auf die Straße, sondern auch in Schulen und Kindergärten.
Trinkwasseraktivistin Lea bei Demo

Foto: a tip: tap e. V.

Mein Name ist Lea Marignoni, ich bin 26 Jahre alt und arbeite als Aktionskraft im Projekt Wasserwende im a tip: tap e. V. Im Rahmen der Wasserwende verdeutlicht a tip: tap e. V. gemeinsam mit lokalen Wasserversorgern und weiteren Partnern in zwölf  Wasserquartieren bundesweit die Vorteile vom Trinkwasser aus der Leitung.

Ich bin verantwortlich für das Quartier Berlin-Moabit. Angefangen habe ich bei a tip: tap als Bundesfreiwillige und war hauptsächlich für die Bildungsarbeit zuständig, habe aber nebenbei auch in fast allen anderen Bereichen mitgeholfen und sehr viel gelernt.

Ich möchte, dass Berlin-Moabit leitungswasserfreundlich wird

Als Aktionskraft sorge ich dafür, dass das Wasserquartier Berlin-Moabit durch verschiedene Aktionen leitungswasserfreundlich wird. Dazu gehören z. B. Workshops in Schulen und Kitas, Infostandarbeit auf Kiezfesten oder Umstiegsberatungen bei Unternehmen und Behörden. Mein wichtigstes „Arbeitsgerät“ ist daher auch meine Stimme: Egal ob ich in Schulen unterwegs bin oder an einem Infostand stehe, ein Gespräch über unser Thema Leitungswasser ist das beste Werkzeug, unsere Botschaft an die Menschen zu bringen. Leider mussten wir in diesem Jahr seit März viele Veranstaltungen ganz absagen oder unter Corona-Auflagen umsetzen, was nicht immer einfach war. 

Über Leitungswasser reden ist das beste Werkzeug, um unsere Botschaft an die Menschen zu bringen!

Lea

Weil innerhalb eines Wasserquartiers so viele Bereiche abgedeckt werden müssen, habe ich keinen typischen Arbeitstag. Es kann daher sein, dass ich an einem Tag nur im Büro sitze, telefoniere, Flyer entwerfe oder eine Veranstaltung plane. Am nächsten Tag moderiere ich dann ein Wasserquiz bei einem Schulfest oder halte einen Vortrag in einem Unternehmen über die Vorteile von Leitungswasser.

Die  abwechslungsreiche Vielfalt meiner Arbeit ist toll, oft weiß ich am Anfang eines Tages nicht, wie dieser genau ablaufen wird. Es wird also nie langweilig! Andererseits gefällt mir die Arbeit mit Menschen sehr gut. Ich lerne immer wieder tolle, spannende Menschen kennen und man kann sich gegenseitig viel beibringen.

Wir haben noch so viele Ideen

Es freut mich sehr, dass ich mittlerweile sehr viel mehr Verantwortung trage als am Anfang meiner Zeit bei a tip: tap als Bundesfreiwillige. So habe ich auch deutlich mehr Spielraum für eigene Ideen. Leider fehlt mir und meinem Team hin und wieder die Zeit für die Umsetzung wirklich aller Ideen – aber wir arbeiten daran!

Weil die Arbeit so vielfältig ist, finde ich es sehr schwierig, nur eine einzige Erfahrung als die beste hervorzuheben. Aber wenn, dann wäre es auf jeden Fall einer der Schulworkshops. Es macht unglaublich viel Spaß, mit einer motivierten Schulklasse angeregt über das Thema Wasser zu diskutieren und am Ende das Gefühl zu haben, bei vielen etwas erreicht bzw. ausgelöst zu haben.

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