Als Werkstudentin bei den Stadtwerken Düsseldorf für Diversity einsetzen

Melisa Benli ist Werkstudentin im Gesundheits- und Diversitymanagement der Stadtwerke Düsseldorf. Was sie antreibt und welche Aufgaben sie hat, das erzählt sie hier.
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Foto: Steve Johnson / Unsplash

Mein Name ist Melisa Benli, ich bin 25 Jahre alt und arbeite als Werkstudentin im Gesundheits- und Diversitymanagement der Stadtwerke Düsseldorf. Angefangen habe ich vor dreieinhalb Jahren als Praktikantin; bereits während dieser Zeit hatte ich schnell meine eigenen Aufgabenbereiche. Mit der Zeit wurden mir dann weitere Aufgaben, Projekte bzw. Verantwortlichkeiten übertragen. Dies empfinde ich als große Wertschätzung seitens der Stadtwerke und dafür bin ich dankbar. Derzeit mache ich berufsbegleitend den Master im Bereich Gesundheit und Diversity an der Hochschule für Gesundheit in Bochum.

Das Thema Gesundheit bzw. Soziales hat mich bereits als Kind besonders interessiert. Nach dem Abitur bin ich während meiner Recherche nach passenden Studiengängen auf das Fach „Gesundheit und Diversity“ gestoßen und wusste sehr schnell, dass es das Richtige für mich ist. Aufgrund meines vielfältigen direkten Umfelds und meines eigenen türkischen Migrationshintergrunds weiß ich, dass es eine systemische Ungerechtigkeit gibt und habe dies auch mehrfach (mit)erlebt. Daher sind mir Werte wie Empathie, Wertschätzung, Offenheit und Gerechtigkeit sehr wichtig und ich bin sehr glücklich, im Gesundheits- und Diversitymanagement zu arbeiten.

Berufsweltenbummler Podcast

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Im Gespräch mit Melisa Benli und Michael Niemietz, Stadtwerke Düsseldorf

Im Rahmen meiner Tätigkeit habe ich viele unterschiedliche Aufgaben. Ich habe die Möglichkeit, in Projekten zu Themenbereichen wie Talentmanagement, Fehlerkultur, Gendern und der Nachhaltigkeitswoche mitzuwirken sowie Events zu planen. Darüber hinaus bieten wir ein breites Spektrum an Gesundheits- und Diversitymaßnahmen für die Belegschaft an. Der Fokus liegt aktuell auf Resilienz, Achtsamkeit, Diversity und unterschiedlichsten Bewegungsangeboten. Hinter all diesen Angeboten steckt eine Menge Organisations- und Kommunikationsarbeit. Auch wenn diese Vielfalt an Aufgaben mal herausfordernd sein kann, ist es genau das, was mir wahnsinnig viel Spaß macht!

In all unseren Angeboten steckt eine Menge Organisations- und Kommunikationsarbeit.

Melisa Benli

Im Herbst 2017 haben die Stadtwerke Düsseldorf die Charta der Vielfalt unterschrieben. Damit verpflichten wir uns, ein vorurteilsfreies Arbeitsumfeld zu bewahren und stetig zu fördern. Einen großen Schwerpunkt haben wir in diesem Kontext auf die Aspekte „Demografischer Wandel“, „Beruf und Familie“ und „Chancengleichheit in Führung“ gelegt. Wir informieren zudem über die Ziele der Charta wie z. B. Anerkennung, Wertschätzung und das Einbeziehen von Vielfalt in unsere Arbeitswelt. In diesem Rahmen bieten wir Aktionen, Workshops und Vorträge an, an denen Führungskräfte und Kolleg:innen teilnehmen können.

Während des Diversity-Tages 2021 lag unser Schwerpunkt z. B. auf dem Miteinander. Unter dem Motto „Vielfalt verbindet. Vom Ich zum Wir.“ war es uns wichtig, uns selbst zu reflektieren und uns Fragen zu stellen wie: „Wie gehen wir mit uns selbst um? Was nehmen wir bei anderen wahr, wie tolerant sind wir und wie steht es um unsere Empathie?“ Wir sind davon überzeugt, dass Vielfalt oftmals zu den besseren Ergebnissen führt. Denn langfristig wird es keinem Unternehmen gelingen, im Markt erfolgreich oder innovativ zu sein, wenn es nicht auf die Vielfalt der Kund:innen und die der Belegschaft eingeht. Nur so können wir flexibler auf die sich schneller wandelnden Bedürfnisse reagieren sowie neue Perspektiven und Ideen gewinnen.

Langfristig wird es keinem Unternehmen gelingen, im Markt erfolgreich oder innovativ zu sein, wenn es nicht auf die Vielfalt der Kund:innen und die der Belegschaft eingeht.

Melisa Benli

Apropos Vielfalt: Mein Beruf ist – wie bereits erwähnt – absolut vielfältig! Ich arbeite mit Menschen zusammen und bin up-to-date, was die Trends im Gesundheits- und Diversitybereich anbelangt. Für mich persönlich das schönste Gefühl: Wenn ich E-Mails oder persönliche Rückmeldungen von Kolleg:innen erhalte, die sich für unser Angebot, unsere Arbeit und Mühe bedanken, und ich sehe, wie schnell die Angebote ausgebucht sind. Das Empfinden der Belegschaft ist die Basis für mein eigenes: Sind die Kolleg:innen glücklich und zufrieden, bin ich es auch.