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Mechatroniker - Ausbildung und Beruf

Die Ausbildung zum Mechatroniker vereint Mechanik, Elektronik und Informatik. Wenn du in deiner Freizeit am liebsten an elektrischen Geräten tüftelst und schon den ein oder anderen Toaster auseinandergenommen hast – dann bist du für diese Ausbildung genau richtig!

Das erfährst du hier über den Beruf

Das Wichtigste auf einen Blick

Mechatroniker

Ausbildungsdauer

3,5 Jahre

empfohlener Schulabschluss

Realschule, (Fach-)Abitur

wichtige Schulfächer

Mathe, Physik, Informatik

Ø Ausbildungsgehalt

1.069 Euro

Mechatroniker - Allrounder im Bereich Mechanik und Elektronik

Mechatroniker:innen sind echte Allroundtalente. Sie vereinen die Fähigkeiten der Mechanik, Elektrotechnik und Informatik. Mechatroniker arbeiten mit mechanischen wie elektronischen Bauteilen, setzen diese zu Maschinen zusammen oder führen Fehleranalysen durch.

In der Energie- und Wasserwirtschaft arbeiten Mechatroniker:innen z. B. in Versorgungsunternehmen. Hier kümmern sie sich darum, dass defekte Pumpen in einem Wasserwerk wieder funktionieren oder warten Steuerungsanlagen in Kraftwerken.

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Die Informationen über die Ausbildung zum Mechatroniker gebündelt zum downloaden.

Aufgaben: Was macht ein Mechatroniker?

Mechatroniker kümmern sich darum, dass technische Anlagen und Maschinen einwandfrei funktionieren. Dazu setzen sie ihr technisches Wissen und handwerkliches Geschick ein. Mechatroniker:innen arbeiten meist im Team und kümmern sich gemeinsam mit dem Arbeitskollegen um die Instandsetzung von großen Maschinen und Anlagen. Außerdem kümmern sich Mechatroniker um die Schaltungen zur Steuerung von komplexen Systemen.

Messen & Überprüfen

Regelmäßig müssen die Spannungen in den elektrischen Spannungen überprüft und gemessen werden, um Fehler und Störungen zu verhindern. Dazu lesen Mechatroniker:innen den Installationsplan und überprüfen die Messergebnisse mit vorherigen Daten.

Montieren & Reparieren

Ein wesentlicher Aufgabenbereich ist das Montieren von Maschinen und die Reparatur, wenn Fehler auftreten. Mechatroniker warten und halten Maschinen und Anlagen instand. Sie führen dazu Fehleranalysen durch und beheben auf dieser Grundlage die Störung.

Darüber hinaus montieren sie Maschinenteile und installieren technische Anlagen.

Einrichten & Programmieren

Mechatroniker kennen sich mit den verschiedenen Schaltungen aus und können sowohl elektrische als auch hydraulische und pneumatische Schaltungen einrichten. Außerdem lernen Mechatroniker:innen während der Ausbildung, wie sie speicherprogrammierbare Schaltungen installieren und Netzwerke einrichten.

Kurz für dich zusammengefasst

Deine Aufgaben als Mechatroniker im Überblick

Messen & Überprüfen

Montieren & Reparieren

Einrichten & Programmieren

Voraussetzungen für die Ausbildung zum Mechatroniker

Die Ausbildung zum Mechatroniker vereint gleich 3 Fachbereiche: Mechanik, Elektronik und Informatik. Du solltest dich für alle drei Bereiche interessieren und wie diese miteinander kombiniert werden. Für die Montage und Demontage von Anlagen und Maschinen ist viel handwerkliches Geschick gefragt.

Da viele Projekte gleichzeitig bearbeitet werden müssen, ist deine Organisationsfähigkeit gefragt. Du arbeitest Hand in Hand mit deinen Kolleg:innen und sorgst dafür, dass alle Aufgaben des Projekts erledigt werden.

In den meisten Betrieben arbeiten Mechatroniker in Schichtarbeit. Das bedeutet, dass du auch mal abends oder sogar nachts arbeiten musst.

Kurz für dich zusammengefasst

Der Beruf passt zu dir, wenn du:

Gehalt: Wieviel verdient ein Mechatroniker?

Das mittlere Jahresgehalt für einen ausgebildeten Mechatroniker liegt bei rund 37.500 Euro brutto im Jahr. Aber aufgepasst: Die Vergütung ist abhängig von Bundesland, Unternehmen und Geschlecht. Frisch nach der Ausbildung können Mechatroniker:innen mit einem Einstiegsgehalt bis zu 30.000 Euro brutto im Jahr rechnen. Das sind 2.500 Euro brutto im Monat. Damit liegt der Beruf der Mechatronikerin auf dem siebten Platz der gut bezahlten Berufe nach der Ausbildung.

*Quelle: gehalt.de, StepStone, Stand 2022

Im Überblick

Gehalt und Verdienst in der Ausbildung und danach (brutto/Monat)

1. Ausbildungsjahr: 917 € – 978 €

2. Ausbildungsjahr: 996 € – 1.048 €

3. Ausbildungsjahr: 1.074 € – 1.137 €

4. Ausbildungsjahr: 1.139 € – 1.216 €

Einstiegsgehalt: 2.000 € – 2.500 €

mit Berufserfahrung: 2.900 € – 3.125 €

Gehalt in der Ausbildung

Wer sich für die Ausbildung zum Mechatroniker entscheidet, trifft nicht nur wegen der spannenden Aufgaben eine gute Wahl. Die Ausbildung zum Mechatroniker gehört zu den Top 10 der gut bezahlten Ausbildungsberufe. Im Schnitt verdienen Azubis über alle Ausbildungsjahre hinweg 1.069 Euro brutto im Monat.

Viele Unternehmen der Energie- und Wasserwirtschaft vergüten Auszubildende nach Tarif. Auch hier gibt es je nach Bundesland unterschiedliche Tarifverträge.

*Quelle: BIBB 2020, TVaÖD 2022

Ausbildungsvergütung im Überblick:

Westdeutschland

1. Lehrjahr: 978 Euro

2. Lehrjahr: 1.048 Euro

3. Lehrjahr: 1.137 Euro

4. Lehrjahr: 1.216 Euro

Ostdeutschland

1. Lehrjahr: 917 Euro

2. Lehrjahr: 996 Euro

3. Lehrjahr: 1.074 Euro

4. Lehrjahr: 1.139 Euro

Quelle: BIBB 2020

TVaÖD

1. Lehrjahr: 1.068 Euro

2. Lehrjahr: 1.118 Euro

3. Lehrjahr: 1.164 Euro

4. Lehrjahr: 1.227 Euro

Quelle: TVaÖD, Stand 2022

Auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz als Mechatroniker?

Das lernst du in der Ausbildung zum Mechatroniker

Während der Ausbildungszeit werden die Azubis dual im Betrieb und der Berufsschule ausgebildet. In manchen Fällen ist auch eine schulische Ausbildung möglich.

In den ersten beiden Ausbildungsjahren lernen die angehenden Mechatroniker:innen die Grundlagen. Beispielsweise, wie elektrische Schaltpläne erstellt und gelesen, wie Werkstücke durch Spanen und Fügen geformt und zusammengebaut und Fehleranalysen durchgeführt werden.

Wenn die Azubis die Grundlagen beherrschen, übernehmen sie mehr Eigenverantwortung und arbeiten selbständiger. Sie bedienen, programmieren und erneuern Maschinensysteme, übernehmen Kundentermine und wickeln Aufträge selbständig ab.

Weitere Aufgaben, die du während deiner Ausbildung lernst, sind z. B.:

  • Kundengespräche führen
  • wie ein Betrieb organisiert ist
  • wie du deine Arbeit am besten einteilst
  • wie du mechanische Systeme programmierst
  • wie du Werkstücke spanst und fügst
  • wie du Prüf- und Messverfahren anwendest

Dauer und Aufbau der Ausbildung

Die Ausbildungsdauer zum Mechatroniker beträgt 3,5 Jahre. Bei guten Leistungen ist eine Verkürzung möglich. Nach zwei Ausbildungsjahren treten die Azubis zur Zwischenprüfung an. Am Ende der Ausbildung folgt dann die Abschlussprüfung.

Kurz für dich zusammengefasst

So ist die Ausbildung aufgebaut

duale Ausbildung

Ausbildung im Unternehmen und in der Berufsschule

Ausbildungsdauer

3,5 Jahre, Verkürzung ist möglich

Abschlussprüfung

Zwischenprüfung nach 2. Lehrjahr, Abschlussprüfung am Ende der Ausbildung

Wo kann ich die Ausbildung zum Mechatroniker machen?

Die Ausbildung zum Mechatroniker wird in Handwerksbetrieben, Stadtwerken und Versorgungsunternehmen angeboten. Je nach Betrieb können sich die Aufgaben etwas unterscheiden.

Diese Unternehmen bilden Mechatroniker aus

Weiterbildungsmöglichkeiten für Mechatroniker

Da die Ausbildung zum Mechatroniker bereits viele Disziplinen in sich vereint, hast du verschiedene Weiterbildungsmöglichkeiten. Von der Qualifizierung zum Meister bis hin zum Studium ist alles möglich.

Techniker Fachrichtung Mechatronik

Techniker der Fachrichtung Mechatronik übernehmen mehr Führungsverantwortung und sind maßgeblich an Entwurf, Konstruktion und Installation von mechatronischen Anlagen und Maschinen verantwortlich.

Industriemeister

Mit der Qualifizierung zum Industriemeister können gelernte Mechatroniker:innen selbst Azubis ausbilden. Außerdem übernehmen sie weitere Führungsaufgaben und sorgen für reibungslose Produktionsabläufe.

Studium

Neben dem Bachelorstudiengang Mechatronik, in dem Ausbildungsinhalte noch weiter vertieft werden können, bieten sich auch weitere Studiengänge an, z. B.:

  • Maschinenbau
  • Ingenieurwesen
  • Informatik
Kurz für dich zusammengefasst

Möglichkeiten für Aufstieg und Spezialisierung